Wie kann die Sprache der Massenmedien den Sprachgebrauch beeinflussen?

Der Begriff Mediensprache darf nicht in der Weise missverstanden werden, dass damit eine eigene Sprache der Medien oder eine Art journalistische Fachsprache propagiert würde.

Mediensprache bezeichnet einen auf Medien bezogenen, spezifischen Sprachgebrauch in seinen verschiedenen Ausprägungen und Verzweigungen.
Die Mediensprache könnte man auch als einen „Varietätenmix", dass bedeutet einen Mix aus Standart-, Literatur-, Gruppen-, Fach-, regionaler Umgangsprache, Dialekten usw. bezeichnen.
Wie die Sprache gebraucht wird, ist stark beeinflusst durch die Art der Medien, die zu ihrer Vermittlung verwendet werden. Dies gilt für die traditionellen Medien (z.B. Printmedien) und auch für moderne technische Medien (z.B. Fernsehen, Computer).

 

Bei den Printmedien ist es vor allem an Büchern, Zeitschriften, Zeitungen, Briefen, Plakaten usw. zu denken, also an die Medien, die durch die Druckpresse hergestellt werden.
Die Art, wie die Sprache vermittelt wird, ist medienabhängig. In den Medien wird zwischen der gesprochener und geschriebener Sprache unterschieden. Der wichtigste Unterschied ist die Tatsache, dass der Leser in den Printmedien jederzeit eine Textstelle nachlesen
kann, wenn er etwas nicht auf Anhieb verstanden hat. Beim Gesprochenen, z.B. im Radio und Fernsehen besteht meistens nicht die Gelegenheit, das eben Gehörte noch einmal nachzuhören. Beim Lesetext kommen auch die Absätze, Satzzeichen, Hervorhebungen,
Unterstreichungen, Groß-, Kleinbuchstaben und Grafiken als Hilfe zum besseren Verstehen. Ein Leser kann sich bei den Printmedien den Zeitpunkt aussuchen, zu dem er die Informationen in der Zeitung lesen will - was beim Radio und Fernsehen nicht der Fall ist.

quelle:google -www.krischanbrandl.de

 

 

 

Karina am 28.9.09 21:09

bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL